Wie denkst Du über Dein Sprachvermögen? Was denken Deine Eltern über ihre eigenen Fähigkeiten? Und Deine Lehrer? 

Negative Glaubenssätze über das Sprachenlernen werden oft von einer Generation an die nächste weiter gegeben. Da hört man Sätze wie: „Ich komme aus einer Ingenieurfamilie, wir haben es nicht so mit Sprachen.“ oder folgende Überzeugung:

„Das hat mein Sohn von mir, ich war auch schlecht in Sprachen.“ 

Und Manche glauben unreflektiert ihr Leben lang an das, was sie in der Schule als Feedback bekommen haben: „Ich hatte immer schlechte Noten in Sprachen“

Wieder andere machen die äußeren Umstände für ihr Sprachvermögen verantwortlich: „Unserer Lehrerin war schlecht und noch dazu immer krank.“

In wie vielen Bereichen ist Dein Leben ganz anders verlaufen als das Deiner Eltern. Warum sollte dies nicht auch beim Spanisch lernen gelingen? Wie viele Lehrer hattest Du, die Dich in einer Fremdsprache unterrichtet haben? Soll wirklich das Urteil dieser  2-5 Menschen heute weiter der Referenzpunkt für Deinen Sprachlernprozess  sein? 

Welche Fähigkeiten werden und wurden in der Schule im Sprachunterricht geschult und abgeprüft? Welche nicht? Pass(t)en diese Methoden zu Dir? Hast Du Dich wohl- und wahrgenommen gefühlt? 

Waren wirklich nur Deine Lehrer „Schuld“ daran, dass Du heute nicht so sicher und frei Englisch/ Französisch oder Spanisch sprichst, wie Du es Dir wünscht? Obwohl Du über das Internet, Bibliotheken, Sprachschulen und Reisen Zugang  zu einem vielfältigen Sprach-Lernangebot hast?

Wir sind das, was wir denken. Sei ehrlich und achtsam mit Deinen Urteilen über Dich und andere in ihrer Rolle als Sprachenlerner/in. Je positiver Du über Dein Sprachvermögen denkst, desto freudvoller wird Dein Lernweg sein. Da hatte Obama schon recht: Yes, you can!

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