Sprachangebote verspielt 

 

Kinder haben Selbstvertrauen in ihr Sprachvermögen und Abenteuergeist, sie probieren einfach aus, plappern natürlich alles nach. Diese Phase möchte ich nutzen und ausbauen, damit sie gegen die Bewertungen, denen sie in der Schule und  durch die Bemerkungen anderer Kinder und Erwachsener ausgesetzt sind, möglichst „immun“ bleiben. 

Kinder können in den Sprachverliebt-Angeboten mit viel Zeit, ohne Druck und in einem ganz persönlich Rahmen mit Sprache kreativ spielen.

Mein Angebot richtet sich explizit nicht an

ehrgeizige „Tiger Moms und Dads“. Gespräche über Sprachlern-Apps und weiterführende Schulen werden bei mir ins Leere laufen. Mein Angebot orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

 

Sprachbegegnungen schaffen neues Bewusstsein

 

Es gibt noch andere Sprachen als Deutsch und die funktionieren anders. Wenn Kinder erfahren,  dass der Mond in den romanischen Sprachen eine „Die“ ist, schlucken sie für gewöhnlich erst einmal und verteidigen den „männlichen „Mond, der ihnen vertraut ist.

So wie bei der ersten Mondlandung geht es darum auszukundschaften, wie es klingt und sich anfühlt, wenn man ungewohnte Laute mit z.B. einem Vampir - Gebiss im Mund von sich gibt.  

Kinder vermischen Sprachen. Dabei entsteht ein schönes Durcheinander, in das mit der Zeit ganz von allein mehr und mehr Ordnung kommt.

Kinder sind verschieden und das ist gut so. Mein Angebot kann im Idealfall folgende Früchte tragen: die Kinder entwickeln Sprachgefühl und -bewusstheit und  Neugier für andere Sprachen und Kulturen. Sie begegnen Sprache mit einer positive Haltung.  Das macht sich ausdrucksstark, eloquent, weltoffen und selbstsicher.

 

„Sprachschule“, eine Hobby wie jedes andere auch

 

Kinder gehen in den Sportverein, auch wenn sie Ballsportarten im Sportunterricht spielen. Kinder gehen nachmittags zur Musikschule, auch wenn sie am Vormittag Musikunterricht haben. Aus dem einfachen Grund, dass sie besondere Freude an dieser Tätigkeit haben oder in einem Rahmen lernen möchten, der ihnen in der Regelschule nicht geboten wird. Und so verstehe ich meine Kurse als Zusatzangebot für sprachbegeisterte Kinder. Kinder, die Zuhause nach mehr Sprachfutter fragen und eine neugierige Haltung mitbringen. 

 

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